Die kleine Revolution des Digtaldrucks

Digitaldruck wurde im Jahr 1995 erfunden und hat seitdem einen Siegeszug durch die Druckereien dieser Welt gefeiert. Er hat den Druckern den Sprung in das 21. Jahrhundert ermöglicht und ihnen somit auf lange Sicht die Existenz gerettet. Die bahnbrechende Erfindung hinter dem Digitaldruck liegt in der Eigenschaft, dass kein Medium mehr als Mittler fungieren muss. Die Daten werden über den Computer als pdf.-Datei in die Druckmaschine eingespielt und schon geht der Vorgang von Statten. Durch den Einbehalt der statischen Druckform können Aufträge über hohe Stückzahlen mit Digitaldruck ebenso leicht und schnell bewältigt werden, wie sich dieses Verfahren auch positiv auf das Preis-Leistungs-Verhältnis auswirkt. In den meisten von Alters her bestehenden Druckereien wurde der Digitaldruck als ein weiteres Element in die große Bandbreite an Drucktechniken aufgenommen und wird dort mit den für ihn perfekten Aufgaben beschäftigt. Begeistert von der Innovation haben aber auch manche Druckereien eröffnet, die sich nur auf Digitaldruck spezialisiert haben und zunehmend Marktanteile für sich beanspruchen können. Es gibt natürlich auch bei dieser Gruppe unterschiedliche Varianten, denn man muss bedenken, dass Digitaldruck an sich ein Überbegriff ist und eigentlich auf die Arbeitsweise hinweist, statt auf eine spezifische Gerätschaft. Es bedeutet eigentlich nur, dass das Druckbild direkt vom Computer auf die Maschine übertragen wird. In den Drucksystemen selbst befinden sich dann schon Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker. Letztere werden für Großformatdrucke herangezogen, so etwa für Plakate und Banner.

Im Fachjargon ist auch der Ausdruck Direct Digital Printing geläufig, abgekürzt DDP. Es fällt wiederum in die Gruppe des NPI, des Non Impact Printing, was einen Hinweis auf die Entbehrlichkeit einer festen Vorlage hinweist. Das Tolle am Non Imact Printing ist seine Variabilität. Mit Digitaldruck kann man jede Seite, jeden Bogen anders bedrucken. Dadurch wird es möglich kundenspezifische Auflagen zu erstellen, die sich dennoch im günstigen Preis vereinen. Gerade dieses Feature hat inzwischen einen wichtigen Stellenwert im Direktmarketing eingenommen und wird mehr und mehr von der Wirtschaft zu ihren Gunsten genutzt. Digitaldruck ermöglicht also auf den Kunden zugeschnittene Drucke und kann zudem mehrseitig Drucken ohne ein Auswechseln der Druckform zu fordern. Dabei sind die Digitaldruck-Maschinen so konzipiert, dass sie zumeist auch noch richtig Sortieren und somit viel unnötige Arbeit im Nachhinein ersparen helfen. Die neuesten Modelle haben zudem noch die Features für Schneiden und Binden eingebaut und nehmen so einen weiteren Arbeits- und Kostenschritt vorweg. Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Digitaldruck spielt natürlich auch der Kostenpunkt eine immer tragendere Rolle. Welche Kosten für den Endkunden entstehen, hängt oft von Faktoren ab, die dieser sicherlich nie bedenken würde. So haben sich in den letzten Jahren einige Geschäftsleute entschieden, mit Digitaldruck das große Geld zu verdienen und sich als rentable Investitionen riesige Digitaldruck-Maschinen zugelegt. Da diese jedoch um Beträge in Millionenhöhe feilgeboten werden, müssen beinahe alle Geschäftsinhaber einen Kredit aufnehmen, den der Kunde mit den bezahlten Preisen pro Druck zurückzahlt. Doch auch wenn der Druckerei Besitzer versucht, den Kredit teilweise auf des Kunden Rücken auszutragen, bleibt das Faktum bestehen, dass Digitaldruck die derzeit kostengünstigste Alternative ist. Im Zuge der digitalen Revolution haben sich neue Geschäftsfelder heraus gebildet, die vielfach auch über den neuen Vertriebsweg online drucken ihren Weg zum Publikum gefunden haben. Online drucken ist ja letzthin schick geworden, jetzt wo alle ihre Fotografien und Schriftstücke in digitaler Form sammeln und aufbewahren. Irgendwann wird jeder Kunde, denn es ja schade, die Menge und Hundertzahl an Daten einfach so in Vergessenheit geraten zu lassen. Dann beginnen für den Kunden das große Selektieren und die Überlegung in welcher Form der Digitaldruck die aussortierten Ergebnisse sortieren soll. Einen großen Boom erleben derzeit Anbieter von Fotobüchern durch Digitaldruck, auch Kalender und Postkarten werden auf diese Weise erstellt und in Stückzahlen, die in die Millionen gehen, ausgeliefert. Digitaldruck sorgt für die Übertragung der neuen Medien in die alten, wie das gute und beliebte Buch. Digitaldruck nimmt also quasi eine Mittelstellung zwischen der alten und neuen Welt ein und verbindet das Beste aus ihnen beiden. Online drucken lassen viele Jungkünstler und Kleinverlage auch ihre Bücher und Ersterscheinungen. Die Verlage haben entdeckt, dass der Digitaldruck ihnen bei kleinen Auflagen die viel besseren Konditionen bietet und ihnen damit ermöglicht eine Teaser-Auflage auf den Markt zu bringen, um auszutesten ob eine größere Investition sich überhaupt lohnen würde.

Wie man sieht hat der Digitaldruck auch im privaten Bereich bereits viel Raum wett gemacht und wenn die Menschen bis dato noch nicht über Druck nachgedacht oder die Verfahren selbst genutzt haben, jetzt da sie ihren eignen Content schaffen, tun sie es. An der Maschine muss jedoch immer noch ein Profi sitzen, denn Einstellungen wie die Feinjustierung der Farbskala und andere Feinheiten kann der Laie beim online drucken noch nicht vorab einstellen. Am meisten nutzt den Digitaldruck und inzwischen auch die Möglichkeit des online drucken aber inzwischen die Werbetechnik. Sie profitiert von der schnellen und flexiblen Erledigung der Aufträge und unterstützt somit ganz die Pläne der Marketingstrategien und deren Umsetzung. Wenn die Werbetechnik im Einsatz für eine Geschäftsausstattung arbeitet, dann liegt der Fokus natürlich auf den gebräuchlichsten Drucksorten. Hierzu zählt man bekanntlich Briefbögen, Visitenkarten, Einladungskarten und neuerdings auch Postkarten. Wenn jedoch die Geschäftsausstattung mit Digitaldruck gefertigt wird, was inzwischen zumeist der Fall ist, muss noch auf ein paar extra Details Acht gegeben werden. Der Kunde sollte unbedingt im Vorhinein mit der Druckerei abstimmen, wofür er die Drucksorten verwenden will und in Kombination mit welchen Materialien. Es gibt nämlich die Möglichkeit, dass eine heiße Drucktechnik vom Unternehmen angewandt wird und die erstellten Drucksorten auf die Hitze negativ reagieren. Hier müssen einfach andere Farbmischungen herangezogen werden und der Druck bleibt hitzebeständig. Solche Angaben kann man natürlich auch beim online drucken machen und die Druckerei nimmt bei der Produktion der Geschäftsausstattung darauf Rücksicht. Umsichtige Werbetechnik bedenkt Faktoren wie diese und gleichzeitig Preis und Qualität. Digitaldruck hat sich durch seine Vielseitigkeit zu einem der Big Player im Druckgeschäft gemacht und wird heute allerorten angeboten. Den größten Hype erlebt diese Technologie natürlich in Kombination mit online drucken, das wie geschaffen ist als Ergänzung zum Digitaldruck. Die Entwicklung bleibt spannend und auch das Angebot hat jeden Tag neue Überraschungen zu bieten.